Aktuell sind beim Vergleich von Tagesgeld kaum mehr als 3% zu erreichen. Da die Banken selbst Geld zu 1% erhalten, sind zuletzt auch die Tagesgeldzinsen stark gefallen und die derzeitigen Spitzenwerte sind oft Neukundenangebote und die Zinssätze nur jeweils für 6 Monate festgeschrieben. Dennoch sind auch Festgeldanlagen kaum lohnender. Auch wenn die Inflation derzeit in Deutschland nahe bei null oder sogar leicht negativ ist, besteht ein beträchtliches Inflationsrisiko, denn die Zentralbanken haben den Markt mit billigem Geld überschüttet und ein schnelles Abziehen dürfte schwer möglich sein, um den Konjunkturmotor nicht gleich wieder abzuwürgen. Wer sich dennoch 4 Jahre binden will findet beispielsweise bei der Amsterdam Trade Bank eine Möglichkeit ab 5.000 ¤ eine Verzinsung von 4% zu erzielen (3,25% bei einjähriger Festgeldanlage).

Beim Tagesgeld Vergleich stoßen die Depotbanken ebenfalls in den Markt vor. 3,5% Zinsen auf 12 Monate garantiert beispielsweise Cortal-Consors Kunden, die gleichzeitig ihr Wertpapierdepot umziehen oder eine Neuanlage von insgesamt mindestens 6.000 ¤ tätigen – bei kostenfreier Kontoführung. Das Angebot ist zusätzlich interessant für Vielflieger: Beim Abschluss über Miles&More winken zusätzlich 10.000 Prämienmeilen. Bei passablen 2,5% werden für 6 Monate (max. 20.000 ¤) verzinst ohne Depotwechsel oder Neuaufbau. Damit lassen sich auch noch 5.000 Prämienmeilen einstreichen. Wer beim Vergleich von Tagesgeld auch auf andere sichere Angebote schielt, kann doch noch vier Prozent erzielen: So emittiert die BayernLB ihre neue Stufenzinsanleihe 51/2009 als eine Kombination von jährlichem Zinskupon und Inhaberschuldverschreibung.

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