Die meisten Reifenmodelle für Fahrräder sind auf bestimmte Funktionen ausgerichtet. Meist ist dies Sicherheit, Komfort, und/oder fester Halt. Beim Rennradreifen ist das natürlich die Geschwindigkeit. Aber auch die Langlebigkeit, die Haftung und natürlich der Rollwiderstand sind sehr wichtig. Denn viel Reibungskontakt zwischen Boden und Rennradreifen führt zu Energieverlust, und ist daher bei Rennradfahrern absolut unerwünscht. So setze man sehr lange Zeit auf sehr dünne Rennrad Reifen von 18,19 mm Breite und auf maximalen Luftdruck in den Reifen. Dies hat sich geändert. Seit einiger Zeit erfreuen sich auch breitere Rennradreifen, mit einer Breite von 24 mm oder 25 mm, wieder großer Beliebtheit. Diese haben einen wesentlich höheren Fahrkomfort. Denn bei diesen Rennradreifen lässt sich der Druck im Reifen an die äußeren Bedingungen anpassen. Bei schlechten Straßenverhältnissen oder Nässe wird der Druck einfach ein wenig reduziert. So fährt man sowohl angenehmer, als auch sicherer. Auch sind die Rennradreifen heutzutage sehr viel spezifizierter. So kann man beim Kauf eines Rennradreifen auf die eigenen Wünsche und Anforderungen gut eingehen und sich einen Reifen zulegen, der beispielsweise kann speziell einen sehr hohen Pannenschutz aufweist, oder auch einen Regenreifen etc. Natürlich steht solch ein spezialisierter Rennradreifen meist im Zielkonflikt mit den anderen gewünschten Eigenschaften. Es gilt abzuwägen, ob man lieber einen Allrounder oder einen Spezialisten fahren möchte.
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