Ein Immobilienkredit stellt eine Möglichkeit dar, sich eine Immobilie finanzieren zu können. Bei diesen Krediten gibt es Unterschiede zwischen den privaten und gewerblichen Finanzierungsmöglichkeiten. Die private Immobilienfinanzierung bezeichnet Kredite, die dazu benutzt werden, privat genutzte Immobilien zu finanzieren. Hier liegt auch der große Unterschied zum gewerblichen Immobilienkredit. Die Wohnungen werden dort gewerblich, also zum Beispiel von einer Firma genutzt. Private Nutzung meint die Nutzung durch eine Familie, eine Wohngemeinschaft oder durch eine beliebige Einzelperson.
Die Darlehen für private Immobilien werden von verschiedenen Institutionen vergeben. Es gibt Banken, Bausparkassen, Landesförderinstitute, Kreditanstalten für Wiederaufbau und Versicherungsgesellschaften. Laut einer Statistik von Ende 2007 beträgt die Summe aller Immobiliendarlehen an Privatpersonen knapp 800 Milliarden Euro. Im Gegensatz dazu bezeichnet der gewerbliche Immobilienkredit einen Kredit, zum Beispiel an Firmen. Von diesem Darlehen können dann Immobilien wie Fabrikhallen und Bürotürme gebaut werden. Kredite dieser Art werden von Kreditinstituten, Landesbanken, Hypothekenbanken und Lebensversicherungsgesellschaften ausgestellt.
Der Markt der gewerblichen Kredite gilt als sehr sicher. In diesem Bereich sind einige recht große, deutsche Kreditinstitute tätig. Darunter ist zum Beispiel die Hypo Real Estate AG, welche im Moment von der Finanzkrise stark getroffen ist und Milliardengelder vom Staat einstreicht. Man hat also als jemand, der vorhat, sich Immobilien zu kaufen sowohl als Privatperson als auch mit seiner Firma die Möglichkeit, schnell und sicher an Geld zu kommen, um sich diesen Wunsch nach eigenen Gebäuden erfüllen zu können.
© Ernst Rose / pixelio.de
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