In Deutschland kontrollieren die vier großen Energiekonzerne Vattenfall, E.ON, RWE und EnBw praktisch den gesamten Strommarkt. Schon seit Jahren besteht der Verdacht, dass sich die vier großen Konzerne zu einem Preiskartell zusammen geschlossen haben. Fakt ist, dass die Preis für Strom in den letzten Jahren immer weiter gestiegen sind. Die Konzerne liefern allenfalls fadenscheinige Erklärungen für die permanenten Preiserhöhungen und die Politik greift nicht ein. Der Verbraucher fühlt sich zu Recht abgezockt, kann aber verständlicherweise auf den Strom nicht verzichten. Ein Strom-Preisvergleich im Internet ist eine hervorragende Möglichkeit die Kosten zu senken. Zahlreiche Seiten im Netz bieten diesen Preisvergleich völlig kostenlos und unverbindlich an. Nach Eingabe der eigenen Postleitzahl und des bisherigen jährlichen Stromverbrauchs im KW/h, ermittelt der Preisvergleich-Rechner die günstigsten Stromanbieter am jeweiligen Wohnort. Die Angebote variieren von Anbieter zu Anbieter. Manche bieten eine Preisgarantie für mehrere Monate, andere behalten sich kurzfristige Preisänderungen vor.

Umweltbewusste Kunden können sich für den ausschließlichen Bezug von Ökostrom entscheiden. Für gewöhnlich besteht der angebotene Strom aus einem Energiemix aus Atomstrom, Kohle und erneuerbarer Energien. Viele Anbieter buhlen mit einmaligen Bonuszahlungen um Neukunden. Diese Zahlungen sind oft an eine zweijährige Kundentreue gebunden. Ein solches Angebot ist besonders attraktiv wenn es mit einer Preisgarantie einhergeht. Dann spricht nichts dagegen, sich für zwei Jahre vertraglich an einen Stromversorger zu binden. Hinter den vielen namentlich kaum bekannten Anbietern, verbergen sich Firmenableger der vier großen Stromkonzerne, die auf diese Art versuchen, die günstigere Konkurrenz vom Markt zu drängen. Ein Preisvergleich unter den Stromanbietern lohnt sich immer! Die örtlichen Stadtwerke oder ein alteingesessener Stromanbieter vor Ort, haben praktisch nie die günstigsten Preise. Viele Verbraucher holen sich zwar einen Preisvergleich ein, wechseln dann aber doch nicht.

Dahinter steckt oft die Angst, bei einer Pleite des neuen Anbieters ohne Strom dazustehen. Diese Angst ist völlig unbegründet. Der örtliche Grundversorger muss in diesem Notfall sofort die Stromversorgung sicher stellen. Der Gesetzgeber hat dies beschlossen. Der Wechsel an sich ist völlig unkompliziert. Mann kann den Vertrag häufig bereits im Internet abschließen und muss dem neuen Anbieter nur den alten Zählerstand mitteilen. Der neue Versorger kündigt dann selbständig den Vertrag beim alten Versorger. Man muss zu keinem Zeitpunkt eine Unterbrechung der Stromversorgung befürchten! Letzte Zweifel lassen sich in diversen Erfahrungsportalen beseitigen. Dort berichten Verbraucher, die bereits ihren Strom von einem günstigeren Anbieter beziehen, von ihren guten und schlechten Erfahrungen mit dem Wechsel.

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