Die EU-Kommission hat das Aus für die klassische Glühbirne besiegelt. Zwei entsprechende Verordnungen hat die Kommission förmlich angenommen. Klassische Glühbirnen sollen demnach bis 2012 vollständig durch energieeffizientere Modelle ersetzt werden, während Halogenlampen noch bis mindestens 2016 erlaubt sein sollen. Die Kommission erklärte, die privaten Haushalte könnten durch den geringeren Stromverbrauch im Schnitt bis zu 50 Euro pro Jahr sparen. Die Behörde rechnet insgesamt damit, dass eine energiesparende Beleuchtung in Europa ca. 80.000.000.000 Kilowattstunden Strom bis zum Jahr 2020 eingespart werden könne. Dies entspricht in etwa dem Stromverbrauch von 23 Millionen europäischen Haushalten oder dem Jahresverbauch Belgiens.
Die neuen Verordnungen verbieten die herkömmlichen Glühbirnen nicht ausdrücklich, legen aber Mindestanforderungen hinsichtlich deren energieeffiziens fest, die klassische Glühbirnen nicht erfüllen können. Diese geben nur ca. 5% der Energie als Licht ab, die restlichen 95% gehen als Wärmeenergie verloren. Energiesparlampen können bis zu 75 Prozent weniger Energie verbrauchen. Schon ab September 2009 sollen zunächst die 100-Watt-Glühlampen und bis 2012 auch Glühlampen mit geringerer Leistungsaufnahme aus dem Handel verschwunden sein.
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